Sehr geehrte Ella Maybal,
wir freuen uns ihnen mitteilen zu können, dass Sie an der Elementar-Akademie angenommen wurden. Der erste Schultag ist am 1 Februar. Bitte geben Sie eine Woche vor Schulbeginn Bescheid, ob Sie zu uns kommen. Eine Liste mit allen Büchern und Ausrüstungsgegenständen liegt anbei. (Alle Ausrüstungsgegenstände finden Sie in Doras Wunderladen)
Wir freuen uns auf Sie!
Hochachtungsvoll
Mariana Thora
Als ich den Brief gelesen hatte, wollte ich sofort meine Koffer packen und zur
Elementar-Akademie fahren, auch wenn erst der 25. Januar war, denn ich war so aufgeregt.
Schon immer hatte ich davon geträumt auf die Elementar-Schule von Mariana Thora zu gehen und ich war so gespannt, welches Element in mir ruhte und in welches Elementar-Haus ich kam, auch wenn das eigentlich schon klar war, denn meine ganze Familie (einschließlich meiner beiden älteren Schwestern, die auch auf die Elementar-Akademie gingen) waren im Wasser-Haus gewesen oder hatten zumindest Wasser als Element. Ich fragte mich auch wie es war, nicht mehr zuhause, sondern in einem der Schlafsäle zu schlafen. Ob ich wohl starkes Heimweh haben würde? Ach egal!
„Und?“ fragte meine Mutter auf einmal, was die Stille wie ein Schnitt zerriss.
Ich holte tief Luft und sagte: „Ich bin angenommen!“
„Wow mein Schatz, ich freue mich so für dich!“ antwortet sie. „Ja ich freue mich auch!“
„Dein Bruder ist übrigens auch angenommen.“ sagte sie plötzlich. „Oh okay…“ sagte ich. Irgendwie freute ich mich, aber gleichzeitig hatte ich irgendwie auch keine Lust ihn jeden Tag zu sehen, aber egal. Jetzt wollte ich erstmal meine Freunde anrufen und sie fragen auf welche Schule sie die nächsten Jahre gehen würden. Als erstes wollte ich Maja, meine beste Freundin, anrufen. Wie von selbst tippten meine Finger ihre Nummer ein und es klingelte.
Sie nahm an. „Und???????????? Also ich gehe auf die Elementar-Schule.“ rief sie „Wirklich? ich auch!“ antwortete ich ihr.
„OMG, wir beide auf derselben Schule?“, sie schrie fast. „Ich würde sagen ja!“ rief ich und auf einmal spürte ich, wie das Glück in mir hochstieg. Ich ging mit meiner BESTEN Freundin auf DIESELBE Schule!!!
„Wir werden so viele Sachen zusammen machen! Wir werden den Jungs und Lehrern Streiche spielen, wir werden zusammen auf Schulpartys gehen, wir werden… Ella ich freue mich so!!“
„Ich mich auch!!! Aber weißt du auch, auf welche Schulen die anderen gehen?“
„Ja, also Lilly geht auf die Musik-Schule in Wien.“
„Warte, sie möchte auf keine Elementar-Schule gehen?“
„Nein.“
„Sie hat sich also dafür entschieden, ein „normaler“ Mensch zu sein?“
„Ja, würde ich sagen, sie hat mich vorhin angerufen.“
„Ok schade… Ach übrigens, mein Bruder geht auch auf die Elementar-Akademie!“
„Wirklich? Das wird lustig! Wir werden ihm dann auch richtig viele Streiche spielen!“
„Auf jeden Fall!“ sagte ich „Ach Maja, ich muss auch noch Jonas anrufen, wegen der neuen Schule.“
„Ja, ok!“
„Bye, ich freue mich ja so!“
„Ja, bis zum 1 Februar! Ciao!!“
Ich legte auf, und wählte Jonas Nummer. Jonas ist mein bester Freund.
Tut, tut… machte mein Handy.
„Ja, hallo?“
„Hey, und? Wurdest du angenommen?“ fragte ich
„Ja, an der Elementen-Akademie.“ antwortete er
„Ich auch.“ erwiderte ich.
„Cool, ich wollte noch sagen… Ich finde es schön, dass wir auf die gleich Schule gehen.“
„Ich auch! Versprichst du mir, dass wir befreundet bleiben,egal was passiert?“
“ Ja, Ich verspreche es.“
„Dann sehen wir uns am 1. Februar…“
„Ja…“
„Bis dann, Ciao“
„Ciao…“
Er legte auf. Ich legte mich auf mein Bett, ich war soooooounendlich glücklich!!
Ich ging mit meiner Besten Freundin und meinem Besten Freund auf die gleiche Schule.
Ellas Tagebuch.
Hallo liebes Tagebuch, es sind noch 7 Tage – eine Woche bis zum Schulanfang.
Ich freue auch mich schon auf den ersten Schultag! Und ich bin so gespannt, welches Element ich bekomme. Ich denke Wasser (wegen meiner Familie…) aber ich habe keine Ahnung.
Ich muss so langsam auch mal anfangen, meinen Koffer zu packen, deswegen bis morgen!
1 Woche Später…
„Ella, Leon? Kommt ihr? Wir müssen so langsam mal los!!!“
„JAAAA wir kommen gleich!“, antworteten ich und Leon wie im Chor.
Jetzt geht es los, dachte ich und holte meine 2 Koffer, meine Tasche und mein
Schaf-Kuscheltier, mit dem eingestickten Namen an der Seite. Ich rannte die Treppen runter und spürte wie mein Herz lauter und lauter zu klopfen begann.
Meine Mutter stand an der Tür und ich lief zum Auto.
Dann setzte ich mich auf meinen Sitz, neben mir saß Leon und meine Mutter saß vorne.
Das Navi sagte, dass wir noch 6h brauchen… na toll! Was soll ich in dieser Zeit machen!???
Kapitel 2 folgt bald, also bleibt dran!
von
Frieda Mijnals