Schülerzeitung: Wie hat es sich angefühlt, gleichzeitig im Abitur zu stecken und dazu noch die Schülerzeitung mitzuleiten, ist es sehr stressig?
Ela: Es ist nicht direkt stressig, weil es ein Hobby von mir ist und etwas ist, dass mir Spaß macht. Es ist trotzdem sehr wichtig, dass man Prioritäten setzt. Außerdem braucht es viel Durchhaltevermögen, gutes Zeitmanagement, eine gut durchdachte Struktur, denn ohne Struktur verliert man leicht das Ziel aus den Augen..
Einer der wichtigsten Aspekte ist vor allem jedoch die Zusammenarbeit und dass man organisatorisches und Aufgaben untereinander in der Redaktion aufteilt.
Schülerzeitung: Wie kamt ihr auf die Idee, die Schülerzeitung zu gründen?
Wie habt ihr das umgesetzt?
Ela: Die Idee kam uns schon in der E‑Phase (also in der elften Klasse). Am Anfang musste man sehr viel Zeit in die Schülerzeitung investieren, weil sie komplett von Schülern organisiert ist und kein Lehrer dahintersteht und wir zudem lange keine Schülerzeitung an der Schule hatten. Deswegen war die Umsetzung am Anfang besonders schwierig.
Der Grund, warum ich persönlich die Schülerzeitung aber überhaupt ins Leben rufen wollte, ist, dass ich eine Person bin, die sich sehr für Politik interessiert und ich es für sehr wichtig halte, dass wir als Schülerschaft eine Möglichkeit haben unsere Meinung zu äußern und so die Debattenkultur aufleben lassen. Zudem ist es mir wichtig, dass wir über unsere Gesellschaft und die Demokratie sprechen und über den Rechtsruck und rechte Parteien wie die AFD, denn nur so können wir aufklären und gewisse Begebenheiten nachvollziehen und dieses Verständnis wiederum transferieren. Außerdem war es uns wichtig Toleranz, Akzeptanz und Liebe in den Vordergrund zu rücken, denn genau das ist auch unser Motto:
Gemeinsam für mehr Toleranz. Gemeinsam für Akzeptanz, Liebe und eine bessere Welt!
Schülerzeitung: Auf was kann man sich denn einstellen, wenn man Interesse an der Schülerzeitung hat?
Ela: In der Schülerzeitung werden natürlich sehr viele Artikel und Interviews geschrieben. Allerdings kann man sich in der Schülerzeitung auch anderweitig einbringen, zum Beispiel in Themen wie Design, Events, Organisation und vielem mehr…
Ein ganz wichtiger Punkt ist dabei aber auch noch grundsätzlich eine Stimme zu haben, die gehört wird. Man kann über Themen schreiben, die einem wichtig sind und die einen interessieren.
Schülerzeitung: Vielen Dank für das Gespräch! Und alles Gute für ein erfolgreiches Abitur.
Ela: Danke!
geführt von
Frieda Mijnals und Paula Winkler